Gartenkamin – ein Hingucker für den Garten

Um einen Abend im Garten mit Freunden noch ein wenig gemütlicher zu gestalten, bietet es sich natürlich auch an, ein prasselndes Feuer im Garten zu entzünden. Nicht jeder möchte dabei auf eine offene Feuerstelle zurückgreifen um die Gefahren zu minimieren und das Feuer besser kontrollieren zu können. Hier bietet es sich an auf einen Gartenofen (auch Terrassenofen genannt) zurückzugreifen. Wenn Sie mehr über Gartenöfen / Terrassenöfen wissen möchten, bleiben Sie dran und lesen diesen Artikel noch etwas weiter.

Gartenöfen – Möglichkeiten

Terrassenöfen gibt es in einer unzähligen Auswahl für jeden Geschmack und Geldbeutel im Handel. Neben den einfachen und kostengünstigen Gartenöfen aus dem Baumarkt, die bereits zum Teil für unter 100 Euro
zu haben sind, sind natürlich auch sehr exklusive Modelle zu einem Preis von weit über 1000 Euro im Fachhandel erhältlich.

Auch in Fragen von Design und Aussehen sind bei Terrassenöfen kaum Grenzen gesetzt. So ist ein Terrassenofen aus Edelstahl genauso erhältlich wie der Gartenofen aus Beton und Stein. Auch Gartenöfen aus Terracotta sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Hier ist gerade der Stil der Aztekenöfen (auch Mexiko Ofen oder Kaminero genannt) zurzeit sehr beliebt.

Ein Gartenofen bietet dem Gartenkamin gegenüber den Vorteil, dass er wesentlich leichter zu transportieren ist. Das geringere Gewicht (und auch die Abmessungen) eines Terrassenofens ermöglicht es mal eben den Ofen an den Ort des Geschehens zu bewegen, oder ihn mal auf der Terrasse einzusetzen und am anderen Tag in einer anderen Ecke des Gartens zu nutzen.

Auch bieten Gartenöfen gegenüber einem einfachen Feuerkorb, Marshmellows grillen auf einem Terrassenofender Feuerschale oder auch dem klassischen Grill den Vorteil, dass sie immer mit einem kurzen Kaminstück ausgestattet sind welcher den Rauch nach oben ableitet und dieser somit oft weniger störend in Augen und Nase der Besucher geweht wird. Außerdem gelten zum Teil auf rechtlicher Ebene andere Regeln für einen Gartenofen, als für einen Feuerkorb oder eine einfache Feuerstelle da ein geschlossener Brennraum existiert.

Worauf sollte man beim Gartenofen kaufen achten?

Nun, zum einen sollte man sich überlegen was der hauptsächliche Einsatzzweck des neuen Terrassenofens sein soll. Soll er nur ein kleines, gemütliches Licht abstrahlen, oder soll der Ofen auch zum Aufwärmen an kühlen Abenden gedacht sein? Erstere Variante kann also ein kleiner, leichter Ofen sein, der keine besonderen Eigenschaften besitzen muss. Zweiterer Gartenofen sollte schon ein gewisses Volumen haben um auch entsprechend Wärme abgeben zu können.

Mit welchem Brennstoff soll der Terrassenofen beheizt werden? Neben der klassischen Brennholzvariante gibt es bei Terrassenöfen auch die kombinierte Variante, die auch mit Kohle beheizt werden kann. Da Kohle eine höhere Hitze entwickelt als einfaches Brennholz ist nicht jeder Gartenofen für den Einsatz von Holzkohle gerüstet. Lesen sie bitte unbedingt vor einsatz von Grillkohle in ihrem neuen Ofen im (hoffentlich) mitgelieferten Handbuch nach, ob ihr Terrassenofen auch für den Einsatz der Kohle geeignet ist.

Seit einiger Zeit gibt es auch Terrassenöfen auf dem Markt, die mit einem Brenngel oder Ethanol betrieben werden und somit ganz auf feste Brennstoffe verzichten können. Hier bleibt allerdings ein wenig die romantische Stimmung eines knisternden Holzfeuers
auf der Strecke und wirklich nutzbar im Sinne von Kochen und Braten sind diese Öfen auch nur recht eingeschränkt.

Ein weiteres Kriterium zur Auswahl ist die Frage ob der Gartenofen auch zum Grillen eingesetzt werden soll? Hier sollte man ganz gezielt suchen. Einige Gartenöfen werden bereits mit Grillrost und Ablagen angeboten. Hier stehen allerdings die meisten Terracotta Gartenöfen außen vor, da diese Öfen meist die Gluthitze von Holzkohle nicht vertragen und reißen können. Man sollte also besser auf einen Terrassenofen aus Edelstahl oder Stein zurückgreifen.

Neben oben genannten Kriterien zur Auswahl eines Terrassenofens stellt sich vielleicht auch noch die Frage nach der Brandsicherheit. Besteht hier ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, so sind auch Gartenöfen mit einer Sicherheitsglastüre vor dem Brennraum erhältlich. Diese Türe minimiert die Gefahr von herausfallender Glut. Allerdings ist man immer gut beraten, den Ofen generell nur auf einem nicht brennbaren Untergrund zu betreiben und nicht auf Holzterrassen oder ähnlichen empfindlichen Böden einzusetzen um Schäden oder Brandgefahr durch Glut zu vermeiden.

Als etwas massivere Ausführung von Gartenöfen sind die so genannten Gartenkamine quasi die Königsklasse unter den Outdoor Öfen.

Es geht aber auch manchmal eine Nummer kleiner. Vielleicht wollen sie ja auch einfach nur mal ein Lagerfeuer im Garten machen.

Quelle: http://www.kaminholz-wissen.de/terrassenofen-gartenofen.php

2 Kommentare auch kommentieren

  1. Tina sagt:

    Wir haben nun auch einen Gartenkamin. Das ist super gemütlich, wenn man abends am Feuer sitzen kann.

  2. Silvia sagt:

    Ein Gartenkamin ist nicht nur im Winter sehr nützlich sondern auch ein echter Hingucker der alle Blicke auf sich zieht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.