Lavendel – Ein Gefühl von Urlaub

Der Duft des Südens: Lavendel

Auf den ersten Blick ist der Lavendel ein unauffälliger Strauch, und wenn er nicht blüht, könnte man den Lavendel leicht mit Rosmarin verwechseln. Streicht man jedoch zart über die lanzettähnlichen Blätter, erkennt man den Lavendel sofort am süsslich-aromatischen Duft – und beginnt augenblicklich von der Provence zu träumen…
Ätherisches Lavendel-Öl zählt bis heute zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Parfümindustrie und Pharmazie. Ursprünglich geht die Bezeichnung des Lavendels auf das lateinische Verb „lavare“ (waschen) zurück – seinerzeit pflegten nämlich die Römer bereits ihr Badewasser mit Lavendel-Blüten zu parfümieren.

Etwas später entdeckte man die heilende und beruhigende Wirkung des ätherischen Öles, das anfangs sogar zur Wunddesinfektion eingesetzt wurde. Heute ist bekannt, dass der Lippenblütler Lavendel mehr als 160 heilende Inhaltsstoffe besitzt, die man unter anderem zur Herstellung von Cremes, Massageölen und Duftölen verwendet

Lavendel liebt mediterranes Klima

Beheimatet ist die Lavendel in der Mittelmeerregion, wo die heißen Sommer und milden Winter ideale Wachstumsbedingungen bieten. Als kommerzielles Anbaugebiet des „echten“ Lavendels (Lavandula angustifolia) sowie verschiedener Lavendel-Hybriden, wie Lavandin, gelten unter anderem die Provence in Frankreich, aber auch Regionen mit mediterranem Klima in England und Italien.

Äußerlich unterscheidet sich Lavandin vom echten Lavendel insbesondere durch seine Größe und eine reichere Blüte. Das daraus gewonnene ätherische Öl hat einen hohen Kampfergehalt, gilt im Gegensatz zum echten Lavendel-Öl aber als weniger wertvoll.
Deko, Küche und Kosmetik
Echter Lavendel findet auch in der Küche Verwendung: Die grün-grau schimmernden Blätter verleihen Fisch- und Fleischgerichten eine pikante Note, während die getrockneten Blüten in Salat oder auf Butterbrot sehr schmackhaft sind.

Kleine Duftsäckchen mit Lavendel-Blüten sind ein altbewährtes und wirksames Hausmittel: Sie halten nicht nur Motten fern, sondern verleihen der Kleidung gleichzeitig einen sommerlichen Duft. Sehr dekorativ sind die getrockneten Blütenähren des Lavendels, aus denen sich hübsche Türkränze oder Potpourris anfertigen lassen.

Geliebte Lavendel-Blüten

Letzteres ist ein schmuckes Beiwerk für kleine Geschenke, wie etwa Lavendel-Seife, Lavendel-Kosmetik oder Lavendel-Duftöl.
Wer keinen Lavendel im eigenen Garten hat, kann getrocknete Blüten auf dem Markt oder im Gewürzhandel kaufen.
Oder unternimmt kurzerhand eine Reise in die „Belle Provence“, um den Charme kilometerlanger Lavendel-Felder selbst zu erleben.

Lavendel-Tipps:

Lavendel in Küche und Kosmetik:

Salbei, Rosmarin und Lavendel lassen sich zu aromatischen Kräuterölen verarbeiten, die Gemüsegerichten und Fleischgerichten eine pikante Note verleihen. Ein Rezept für Lavendelöl: einige frische Lavendelzweige in eine Flasche kalt gepresstes Olivenöl stecken und zwei Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Gebrauchsfertiges Öl filtern und kühl lagern.

Ein wenig Luxus für die Haut ist Lavendel allemal. Für empfindliche Haut sind Pflegeprodukte mit Lavendelextrakt wegen ihrer beruhigenden Wirkung und sanften Reinigung besonders zu empfehlen.

Lavendel-Deko

Lavendel sorgt nicht nur für einen angenehm erfrischenden Raumduft, sondern ist zudem sehr dekorativ. Mit ein paar getrockneten Blütenähren lassen sich zum Beispiel Kerzen stilvoll verzieren. Ein schöner Blickfang sind getrocknete Blüten, die auf einem farblich passenden Teller verteilt werden.

Trockene Lavendelblüten und Lavendelblätter eignen sich wunderbar für romantische Arrangements und Gestecke, wie einen Deko-Kranz. Ein dekorativer Kranz ist schnell gearbeitet – und es bleibt Ihnen überlassen, was Sie damit verzieren.

Lavendel im Garten:

Die Heilpflanze eignet sich auch zur Beet-Bepflanzung und Topf-Bepflanzung. Eine vollsonnige Lage sowie lockere, neutrale Erde sind wichtige Voraussetzungen für das gesunde Wachstum des Lippenblütlers.

Zarte Bande knüpfen Lavendel und Akelei, die sich vor allem optisch schön ergänzen. Lavendel gilt auch als idealer Duftpartner und Blühpartner für Rosen.

Wenn der Lavendel blüht verwandelt sich der Garten in ein blaues, intensiv duftendes Blütenmeer. Für einen reichen Flor ist es ratsam, die 30 bis 40 Zentimeter hohen Sträucher vor und nach der Blüte zurückzuschneiden. Zudem sollte der Boden regelmäßig mit Magnesiumkalk gedüngt werden.

Quelle: http://www.wohnen-und-garten.de/

 

2 Kommentare auch kommentieren

  1. Dorothee sagt:

    Lavendel ist wunderbar. Ich liebe den Duft und die kräftige Farbe.

  2. eva sagt:

    Lavendel liebt die Sonne. Deswegen sollte man für die Pflanze einen sonnigen, windgeschützten Platz suchen. Ob man Lavendel in einen Topf oder in den Garten setzt (ab März) – beides ist möglich, jedoch sollte das Wasser immer gut abfließen können. Daher empfiehlt sich ein nährstoffarmer Sandboden. Die Pflanze blüht jetzt bis August.

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