Ruhestörung – Worauf Sie bei der Gartenarbeit achten müssen

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Der Frühling ist da und prompt zieht es die Hobbygärtner der Republik nach draußen. Aber Vorsicht: Rasenmähen und Heckenschneiden ist nicht immer erlaubt, darauf macht „Die Welt“ aufmerksam. Bei Verstößen können heftige Strafen drohen.

Jedes Frühjahr holen Gartenfreunde Ihre Geräte wie Rasenmäher, Vertikutierer und Motorsäge aus der Winterruhe und machen sich ans Werk. Bei allem Enthusiasmus sollten Gartenbesitzer aber aufpassen: Welche Geräte Sie zu welchen Zeiten an welchen Orten benutzen dürfen, regelt eine EU-Richtlinie.

Im Detail geregelt

Der deutsche Gesetzgeber hat diese Vorgaben mit der sogenannten Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung umgesetzt. Darin ist im Detail festgeschrieben, wann Sie die 57 einzeln aufgezählten Gerätschaften einsetzen dürfen.

Für Wohngebiete, Kleinsiedlungs- und Erholungsgebiete, Kur-, Pflege- und Klinikgelände sowie Gebiete für die Fremdenbeherbergung gilt: An Sonn- und Feiertagen dürfen sie gar keinen Lärm verursachen und an Werktagen nicht zwischen 20 und 7 Uhr. Samstag gilt übrigens als Werktag.

Strafen können schmerzhaft werden

Für Rasentrimmer, Laubbläser sowie einige besonders laute Maschinen gelten weitere Einschränkungen: Sie dürfen an Werktagen nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 17 Uhr betrieben werden. Bei Verstößen drohen übrigens Geldbußen von bis zu 50.000 Euro! Schauen sie also immer auf die Uhr, bevor Sie ihren Rasenmäher anwerfen.

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