Warum es so wichtig ist, im Frühling zu vertikutieren

Endlich ist es so weit, die letzten Schneereste sind geschmolzen, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, Krokusse blühen – alles könnte so schön sein, wenn da nicht der Blick auf den Rasen wäre. Oder das, was letztes Jahr der Rasen war und jetzt einer sehr heruntergekommenen Wiese gleicht.

Die einfachste Lösung wäre jetzt, den Rasen einfach sich selbst zu überlassen – dann hat man aber im Sommer keinen schönen Rasen, sondern Gras im Garten, im besten Falle eine Wiese. Wer das aber nicht möchte, dem kann die schweißtreibende Arbeit erleichtert werden – mit einem Vertikutierer, der dabei hilft, den Rasen wieder in Topform zu bringen.

Wann und warum muss man vertikutieren?

Wenn Ihr Rasen nach dem Winter ganz ordentlich aussieht, besteht im Grunde keine Notwendigkeit, ihn zu vertikutieren, obwohl das auch nicht schadet. Ob Ihr Rasen eine Behandlung mit dem Vertikutierer nötig hat, erkennen Sie an folgenden Hinweisen:

  • Zwischen den Grashalmen wächst viel Unkraut
  • Es haben sich Stellen mit Moosbewuchs gebildet
  • Sie können mit der Hand abgestorbene Gräser herausziehen

Sollten diese Punkte auf Ihren Rasen zutreffen, sollten Sie auf jeden Fall zum Vertikutierer greifen, ansonsten müssen Sie sich leider von Ihrem Traumrasen verabschieden.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Frühjahrskur?

Wenn Sie Ihren Rasen im Sommer nutzen wollen, bietet es sich an, das Vertikutieren im Frühling zu erledigen. Um den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden, können Sie sich an der Narzissen-Blüte orientieren: Wenn diese blühen, fängt auch das Gras wieder an zu wachsen. Optimal ist es, wenn Sie das Gras einmal mähen, im Anschluss düngen und dann etwa 2 Wochen später, wenn also der nächste Schnitt fällig wäre, zu vertikutieren. Zu beachten ist, dass der Boden trocken sein sollte.

Welches ist der optimale Vertikutierer für mich?

Es gibt viele verschiedene Geräte auf dem Markt, die sich nicht nur darin unterscheiden, ob sie manuell oder elektrisch betrieben werden, sondern auch preislich und in der Ausstattung.

Manuelle Vertikutierer

Manuelle Vertikutierer werden mit der Hand geschoben und sind allein wegen des Kraftaufwandes nur für kleine Flächen geeignet.

Elektro-Vertikutierer

Diese Geräte nehmen Ihnen viel Arbeit ab, da sie sich leicht schieben lassen und die Arbeit quasi „alleine“ erledigen. Sie müssen lediglich einstellen, wie tief der Boden durch die Messer eingeritzt werden muss und können loslegen – allerdings nur so weit, wie Ihr Verlängerungskabel Sie lässt.

Benzin-Vertikutierer

Diese Geräte bieten alle Vorteile des Elektro-Gerätes, nur dass Sie zusätzlich noch unabhängig von Steckdosen sind. Für Gartengrundstücke ohne Stromversorgen sind sie also besonders zu empfehlen.

 

 

 

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