Was uns Baumsymbole vermitteln

Die Eiche steht gleichermaßen für Lebenskraft und Selbstbewusstsein. Sie signalisiert Beständigkeit und geduldiges Reifen und ist Sinnbild für Stärke, Kraft und Ausdauer. So wie ihre eigene Rinde sehr robust ist, macht ein Sud aus Eichenrinde unsere  Haut widerstandsfähig.

Die Linde stand schon in der altgermanischen Mythologie für Harmonie, Liebe und Frieden. Ihre Ausstrahlung wirkt entspannend und besänftigend und stärkt die innere Kraft. Dieses merkt man auch an ihren Blüten, die als Tee bei Fieber helfen.

Die Buche gilt als mitfühlende Trösterin in Krisen. Das Verweilen unter einer Buche beruhigt, stärkt und schenkt neue Energie, jegliche Nervosität wird verdrängt. Das Aroma ihrer Blätter fördert die Konzentration und lindert Kopfschmerzen.

Die Birke ist ein Sinnbild für Anfang und Neubeginn. So galt sie in vielen Kulturen des Altertums als ein magischer Baum, der in der Lage ist, Unheil abzuwenden. Heute weiß man, dass es Birken vermögen, Depressionen zu mildern. Ihr Lebenselixier, also der Birkensaft entschlackt und reinigt die Haut.

Die Erle kennzeichnet in der keltischen Kultur dem Beginn des Sonnenjahres und in der germanischen Mythologie die Wiedergeburt. Daraus abgeleitet gilt di Erle als Symbol der Fruchtbarkeit. Ein Abkochen ihrer Rinde kann in Form von Gurgeln gegen Halsbeschwerden helfen.

Die Weide gilt als Symbol für den Kreislauf des Lebens. Sie gilt als fürsorglich und bereit, bei der Überwindung von Schwierigkeiten zu helfen. Ihre Rinder und Blätter fanden schon bei Hildegard von Bingen als fiebersenkendes und schmerzlinderndes Mittel Anklang.

Die Tanne gilt nicht nur zu Weihnachtszeiten als Sinnbild des Lebens und des Lichtes, sondern auch in allen anderen Zeiten des Jahres. Sie signalisiert genau wie die Eiche Kraft und Stärke und vermag es, jedem Sturm zu trotzen. Dabei steht sie für körperliche und geistiger Erneuerung und vertreibt jede Art von Pessimismus. Das Kauen von Tannennadeln soll gegen Infektionen helfen.

Die Kastanie galt in fast allen Kulturen als Friedensbote und Retter aus tiefster Verzweiflung. Heute rechnet man ihr die Eigenschaft zu, Selbstzweifel zu vertreiben und die Gedanken zu beruhigen. Im Heilmittelbereich wird Rosskastanienextrakt zur Venenstärkung genutzt.

Quelle: Die geheime Kraft der Baum Rituale – GabeGottes.ch 

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